Michaela

Abresch


All die ungelebten Leben

"Als Kind war ich davon überzeugt, von uns dreien die unwichtigste, die nutzloseste, die wertloseste Tochter zu sein. Warum sonst durftet ihr bleiben, während er mich fortgab?" Janes Krankheit zwingt sie dazu, ihre Arbeit für ein humanitäres Hilfsprojekt im Südsudan zu beenden. Die Angst davor, nach ihrem Tod in Vergessenheit zu geraten, weckt in ihr den Wunsch, nach zwanzig Jahren des Schweigens Kontakt zu ihren beiden Schwestern aufzunehmen. Sie lädt sie nach Rømø ein, auf die dänische Insel, wo sie als Kinder unbeschwerte Ferien verbrachten. Notdürftig knüpfen die Schwestern das einst zerrissene Band zusammen, um Antworten auf Fragen zu finden, die in der Familie nie gestellt werden durften. Die eigenwillige Selma vermeidet alles, was alte Wunden aufreißen könnte. Mascha sieht sich unvorbereitet mit einer Schuld konfrontiert, die sie zutiefst erschüttert. Und Janes Zustand verschlechtert sich Tag für Tag.

Michaela Abresch erzählt die berührende Geschichte einer Familie, die geübt darin ist, den Mantel des Schweigens über störende Risse im Familiengefüge zu breiten – ohne zu merken, dass die verschwiegenen Wahrheiten sie alle an einem erfüllten Leben hindern.

kartoniertes Buch

1. Auflage 2020, 496 Seiten

Preis Buch € 18,00 [D]

ISBN 978-3-862827-33-6

eBook epub

ISBN 978-3-862827-34-3

Preis eBook € 9,99 [D]


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Über die Autorin

Michaela Abresch

Michaela Abresch Ein Westerwälder Kind. Dort geboren, aufgewachsen und noch immer wohnhaft. Mit dreizehn Jahren die Liebe zum Schreiben entdeckt. Bücher verschlungen. Geschichten verfasst. Inzwischen verheiratet, Mutter von zwei erwachsenen Söhnen, tätig als Beratende Pflegefachkraft in einer Einrichtung der Behindertenhilfe. Das Schreiben weder aus den Augen noch aus dem Sinn verloren.