Karsten

Flohr


Leah. Eine Liebe in Hamburg

"Wir werden ewig leben", sagte ich. – "Keiner lebt ewig", antwortete sie. "Nicht hier auf der Erde." Seit ihrer Geburt im Tabea-Krankenhaus in Blankenese sind Leah und Johannes unzertrennlich. Der Sohn eines Hafenarbeiters und die Tochter aus einer reichen Reederfamilie glauben zunächst noch daran, dass ihre Liebe sich stärker als der Tod erweist. Doch Leah ist Jüdin und ihre unbeschwerte gemeinsame Zeit endet jäh, als die Nationalsozialisten 1933 die Macht ergreifen. In seinen Tagebüchern hält Johannes die wertvollen Momente mit ihr fest – bis Leah eines Tages verschwindet. Erst viele Jahrzehnte später erzählt Johannes seinem Enkel von dieser einen großen Liebe. Karsten Flohr lässt die dramatische Handlung vor der realistischen Kulisse der Hamburger Elbvororte und des Grindelviertels ("Klein Jerusalem") aufleben. Diese traurige und doch versöhnliche Liebesgeschichte ist eigentlich nichts Außergewöhnliches: Ihr Ende gleicht dem vieler unglücklichen Liebesgeschichten jener Unzeit – doch gerade deshalb ist diese Geschichte so erzählenswert.

kartoniertes Buch

1. Auflage 2015, 228 Seiten

Preis Buch € 12,90 [D]

ISBN 978-3-862823-76-5

eBook epub

ISBN 978-3-942822-09-1

Preis eBook € 4,99 [D]


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Über den Autor

Karsten Flohr

Karsten Flohr war Tageszeitungsredakteur beim Hamburger Abendblatt, bevor er für verschiedene Zeitschriften tätig wurde. 2012 erschien sein erster Roman „Zeiten der Hoffnung“. 2015 wurde im acabus Verlag „Leah“, die Geschichte einer jüdisch-arischen Liebe während der Nazi-Zeit, veröffentlicht.